Veröffentlicht von am 3 Feb, 2020 in Damen, Spielbericht


MTV Ludwigsburg 4 – SFC Höpfigheim                        0:3 (17:25, 20:25, 14:25)

 

Die Volleyball-Schmetterlinge bleiben weiter voll im Takt und belegen nach der Niederlage des seitherigen Tabellenführers nun den Platz an der Sonne. Die Tabellensituation spitzt sich nun immer mehr zu, denn die ersten vier Teams trennen mittlerweile nur 3 Punkte. Eigentlich nichts. Jedes Stolpern wird sofort bestraft. Umso größer war die Freude am vergangenen Sonntag in der Ludwigsburger Alleenhalle. Der SFC überzeugte wieder einmal in den entscheidenden Phasen mit Abgeklärtheit und ließ sich anschließend von den ca. 20 mitfiebernden Fans feiern. Nach 68 Spielminuten wieder 3 Punkte eingefahren, das hatte sich die Mannschaft voll verdient! Abgesehen von kleinen Wacklern in den Abschnitten eins und zwei traten die SFC-Ladies ruhig und besonnen auf, ließen sich von kleinen Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen. „Wir wussten, dass die Ludwigsburgerinnen Volleyball spielen können, und hatten vor, uns auch durch das Umfeld nicht beeindrucken zu lassen“, meinte Kapitänin Elli Kittelberger, die ihre Truppe gut auf das Spiel vorbereitet sah. Basierend auf einem stabilen „Side Out“ (aus des Gegners Aufschlag einen Punkt machen) wurde Ludwigsburg immer wieder ausgebremst. Außenangreiferin Dana Hönemann bekam das Vertrauen des SFC-Trainers und durfte erstmals von Anfang an starten. Auch die länger am Fuß verletzte Finnja Göttlicher bekam einige Einsatzminuten, um wieder ins Team zu finden. Die beiden Mittelangreiferinnen Mara Kühnel und Joy Krüger konnten diesmal die meisten Punkte im Angriff erzielen – immer unterstützt von den Außen- und Diagonalspielern. Libera Becci Issler gab den gewohnt nötigen Rückhalt im Abwehrspiel. Selbst Höpfigheims zweite Libera, Pia Zimmermann kam zu einem Kurz-Einsatzdebüt. Alles in allem ein Gesamtpaket, das momentan einfach passt. Nun heißt es weiter, voll am Ball zu bleiben um den Flow in die kommenden Heimspiele mitzunehmen. Bleibt auch zu Hoffen, dass die am Fuß verletzte Jülide Günsoy wieder mit dabei sein kann. Schließlich darf man sich keinen Ausrutscher erlauben.

Es spielten: Alina Bochmann (Z), Finnja Göttlicher, Dana Hönemann, Becci Issler (L), Elli Kittelberger, Lena Krogner, Joy Krüger, Mara Kühnel, Julia Reichert, Pia Zimmermann (L) & Derya Zor